The World, Built by China 阅读简体中文版 閱讀繁體中文版

“China envisions a vast global network of trade, investment and infrastructure that will reshape financial and geopolitical ties — and bring the rest of the world closer to Beijing.”

This interactive New York Times article on How China became a superpower by Derek Watkins, K.K. Rebecca Lai and Keith Bradsher.

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(Screenshot from nytimes.com)

A Short History of the Bouchon Lyonnais

Worth seeing this Sunday’s documentary on France 5 at 20.55 CET:

Bouchons are the emblems of a whole art of living, and French gastronomy owes them a great deal. Old-fashioned decorations, checkered tablecloths, authentic recipes and an atmosphere like no other… The city is well known for its offal. People come from all over the world to eat in a bouchon…

La petite histoire des bouchons lyonnais‘ 52 Minutes, dir. Vincent Guérin, Morgane Production, 2018, starring J. Fasel

Evicted

An exhibition on the world of low-income renter eviction:

The National Building Museum exhibition EVICTED runs from April 14, 2018–May 19, 2019

The National Building Museum
401 F Street NW
Washington, DC 20001

Monday–Saturday: 10 am–5 pm
Sunday: 11 am–5 pm

Metro: Judiciary Square (Red Line)

 

“You are no longer the same as before”

In his Elogy to the graduates of the ‘Bachelor in Conservation’ programme at the Bern School of Arts (HKB) on 14 September 2018, Oli Aebischer delivers further proof that restoration (a subform of repair) is not only about changing (restoring, repairing, remediating) objects put involves transformation of people.

Read Olivier Aebischer’s speech below. (With thanks for permission to reproduce this here!)

Laudatio für die Bachlor-AbsolventInnen in Konservierung an der Hochschüle der Künste Bern, 14. September 2018

Von Olivier Aebischer

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Baccalaurae, liebe Baccalaurei oder

liebe Bachelors

• Sie bemerken es bereits bei Ihrer Anrede: Sie sind nicht mehr die gleichen wie vorher.

• Sie haben den akademischen Grad des Bachelors erreicht:

• Herzliche Gratulation!

• Das ist eine einmalige Sache im Leben.

• Die wenigsten machen danach nochmals die gleiche Ausbildung, um ein zweites Mal den gleichen Abschluss zu erlangen.

• Was abstrus klingt, kann aber durchaus vorkommen:

• Menschen, die in einer früheren Heimat einen Abschluss gemacht haben und in ein anderes Land auswandern, müssen im neuen Land unter Umständen nochmals das Studium durchlaufen und mit Examen abschliessen, bevor sie auf ihrem Berufsgebiet anerkannt arbeiten dürfen.

• Ich weiss von einer australischen Ärztin, die dies hier in der Schweiz auf sich genommen hat.

• Vielen Migranten dürfte es heutzutage so ergehen.

• Doch heute geht es um Sie und den erreichten Bachelor-Grad.

• Der hat Gott sei Dank nichts zu tun mit den gleichnamigen TV-Formaten.

• Davon gehe ich zumindest aus.

• Am einfachsten vermeiden Sie künftig gleichwohl alle diesbezüglichen Missverständnisse, indem Sie sich jetzt noch auf den Master-Abschluss weitervorbereiten und danach vielleicht sogar noch PhD werden.

• Dann wären Sie Meisterin oder Doktor gar, was doch eine reelle und unmissverständliche Sache ist.

• Das hiesse aber, sie müssten weiterhin aktiv daran arbeiten, wieder jemand anderes zu werden.

• Daraus könnte die Frage folgen, ob Sie sich denn nicht wohl fühlen als die, die Sie bereits geworden sind?

• Ob es sich mit Ihnen gleich verhält wie mit den Gegenständen Ihres Tuns:

• Sind Sie, als noch junge Menschen, denn schon restaurierungsbedürftig?

• Oder müssen Sie weiter optimiert werden?

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